
Die meisten der Experten, die an unserer Umfrage teilgenommen haben, erwähnten Julie's Bicycle als ein effektiv funktionierendes Beispiel dafür, wie Künstler-Communities für ökologische Verantwortung eintreten können. Bei dem Projekt handelt es sich um ein weitreichendes Bündnis von Musik-, Theater- und naturwissenschaftlichen Experten, die sich der Ökologisierung der Kreativwirtschaft verschrieben haben. Die im Jahr 2007 von der britischen Musikindustrie gegründete Initiative hat nun ihr Spektrum um Theater erweitert und arbeitet derzeit mit Londoner Galerien, Ateliers und Kunstmessen zusammen.
Um den grünen Wandel in der Branche voran zu treiben, hat das Bündnis Industry Green (IG) entwickelt - ein „Bio-Label“, das kreative Organisationen (oder Lieferanten) zertifiziert, die ein Engagement für Klimaschutz und ökologische Verantwortung nachweisen. Industry Green bringt gute ökologische Praxis auf den Punkt. Bisher wurde das IG-Zertifikat an 50 Organisationen und Lieferanten vergeben. Die Prinzipien von Industry Green – Klimawandelengagement, -verständnis, -bekämpfung und -kommunikation – unterstützen die Anstrengungen und Programme von Julie's Bicycle. Industry Green-Zertifizierung ist derzeit verfügbar für CD-Verpackungen, Festivals, Büros und Veranstaltungsorte.
Forschungsergebnisse: Eine kollektive Reaktion
Künstlerische Zusammenarbeit in Reaktion auf den Klimawandel
Ökologisierung der Kreativwirtschaft
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