
1.1 Espace Culture Lille 1 – an der Schnittstelle zwischen den Disziplinen und den Praktiken
„Das Ziel des Espace Culture ist es, intellektuelle Überlegungen aus künstlerischer Perspektive zu betrachten".
„Wenn wir unsere Konferenzthemen und Künstler auswählen, versuchen wir, die Balance zwischen intellektueller und künstlerischer Strenge zu halten und Zugänglichkeit für das größtmögliche Publikum sicherzustellen".
„Espace Culture ist weder ein Museum noch eine Galerie: Es ist ein atypischer Raum, in dem wir Dinge in atypischer Weise adressieren.“
„Aufbauend auf einer Vortragsreihe mit dem Titel Les Rendez-vous d'Archimède entwickelt Espace Culture Lille 1 ein multidisziplinäres Programm, das Tanz, Theater, Ausstellungen und Workshops, die sich mit unterschiedlichen Formen der künstlerischen Praxis auseinandersetzen, miteinander kombiniert“.
Wir ermutigen die Künstler Workshops zu halten, die auf ein Thema der Vorträge von Les Rendez-vous im d'Archimède aufbauen. Das hilft, eine Verbindung zwischen den unterschiedlichen Aktivitäten der Espace Culture herzustellen und bedeutet, dass die Ideen und Arbeiten, die von den Kursteilnehmern in den Workshops entwickelt werden, sich auf das Programm beziehen. Wir versuchen sicherzugehen, dass alle diese Arbeiten nicht lediglich gegenüber gestellt werden, sondern dass sie sich „überschneiden“.
„Publizieren ist eine andere wichtige Stoßrichtung – durch die Publikation eines Themenmagazins, des Les Nouvelles d'Archimèdes, und eines Sammelbandes, der alle Vorträge von Les Rendez-vous d'Archimèdes enthält, herausgegeben von L'Harmattan. Die Publikationen bringen Espace Culture auf die internationale Bühne.
1.2 Ein Platz im Herzen der internationalen Programmgestaltung: Espace Culture, ein Fenster zur Metropole
1.2.1 Lokale Partnerschaften
„Hinsichtlich künstlerischer Programmgestaltung mag ich die Idee, Partnerschaften mit lokalen Kulturinstitutionen auf der einen Seite und mit verschiedenen Zuschauergruppen und Gruppen von Einheimischen auf der anderen Seite zu bilden.
Das beinhaltet Grundlagenarbeit mit Vereinen und Sekundärschulen; es führt zu gemeinschaftlicher Programmgestaltung, die es uns ermöglicht, ein Publikum aufzubauen, wie das in diesem Jahr mit der Rose des Vents und dem Méliès zum Thema „Grenzen“.
„Es reicht nicht, sich Projekte auszudenken, man muss sie auch wirklich umsetzen".
„Wir haben eine natürliche Verbundenheit mit den anderen Universitäten, Lille 2 und Lille 3. Für das nächste Jahr gehen wir eine Partnerschaft mit Lille 2 und Lille 3 zum Thema Krieg ein".
„Wir arbeiten selbstverständlich mit der Stadt von Villleneuve-d'Ascq zusammen, um die Idee einer zur Gemeinde „offenen“ Universität zu weiterzuentwickeln - dass die Universität kein Ort sein sollte, an dem wir bloß Treffen mit Wissenschaftlern abhalten. Die Herausforderung besteht darin, über unseren Tellerrand hinauszuschauen".
1.2.2 Ein lokales, nationales und grenzübergreifendes Netzwerk
„Die Ausstellung, die wir zurzeit zu Gast haben, Frontières (Grenzen), koproduziert vom Museum von Lyon und dem Zeitgenössischen Kulturzentrum von Barcelona, ist ein gutes Beispiel für ein grenzübergreifendes Projekt, in dem ein Kunstwerk eine wissenschaftliche These veranschaulicht: So werden wir Michel Fouchet, den wissenschaftlichen Kurator der Ausstellung, Geograf und Professor für Geopolitik in Paris, für einen Vortrag über europäische Grenzen begrüßen können".
„Wir arbeiten zum Thema ‚Grenzen’ gemeinsam mit allen Geografen der Region Nord-Pas-De-Calais. Das regt Menschen, besonders Studierende, an, durch die Region Nord-Pas-De-Calais zu reisen und für ein gemeinsames Thema zusammen zu kommen."
Vortragende aus der ganzen Welt zu Gast zu haben, ermöglicht es Espace Culture, sowohl international als auch lokal Einfluss zu nehmen und trägt aus kulturell und intellektuell zur Dynamik der Stadt Villeneuve-d'Ascq bei.“
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