LabforCulture
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Leitung

Wer leitet and berät LabforCulture?

LabforCulture ist ein unabhängiges Projekt, das bei der Europäischen Kulturstiftung (European Cultural Foundation, ECF) angesiedelt ist. LabforCulture ist operativ unabhängig von der ECF. A und alle inhaltlichen Entscheidungen und Anweisungen werden von der LabforCulture-Direktion unter laufender Beratung und Input aus dem Team sowie einer Reihe von Partnern und Stakeholdern getroffen.

LabforCulture Steering Committee

Das Steering Committee wurde gegründet, um die Entwicklung, Umsetzung und Personalausstattung des Projekts zu beaufsichtigen. Das Steering Committee setzt sich aus Vertretern des ECF-Vorstands, zentralen Förderern des privaten und öffentlichen Sektors, Projektpartnern und führenden Akteuren aus der Kultur-Community zusammen. Die aktive Beteiligung und Führung der Steering Committee-Mitglieder hat den Erfolg und den autonomen Charakter des Projekts gesichert. Rotierende Mitgliedschaft sorgt ständig für neue und vielfältige Sichtweisen.

Das Steering Committee setzt sich aus Vertretern der folgenden Gremien zusammen: Compagnia di San Paolo, Italien; Ministerium für Kultur und Nationales Erbe, Polen; The Bank of Sweden Tercentenary Foundation, Schweden; Robert Bosch Stiftung, Deutschland. Im Steering Committee sind außerdem zwei Vertreter der Beratergruppe: Michael Freundt, Deutsches Zentrum des Internationalen Theaterinstituts (ITI) und Ana Žuvela Bušnja, Culturelink (Co-Vorsitz). Es gibt auch zwei Vertreter aus der ECF im Steering Committee: András Török - Vorstandsmitglied, und Gottfried Wagner – Direktor. Der ECF-Schatzmeister Arent Foch ist Beisitzer im Steering Committee und die Bundeszentrale für Politische Bildung (BPB) ist vertreten mit nicht-stimmberechtigtem Beisitzerstatus.

LabforCulture-Beratergruppe

Von Anfang an wurde LabforCulture als ein vernetztes Projekt konzipiert, das den Kultursektor an seiner Entwicklung beteiligt. Ein Stakeholder-Forum wurde etabliert, das Kulturnetzwerke, europaweite Dienstleistungsorganisationen, Kulturobservatorien und disziplin-spezifische Netzwerke zusammenbrachte. Diese Parteien hegten Interesse an dem Projekt und vermittelten Beziehungen zwischen dem Projekt und ihren Kreisen. Als die Pilot-Phase 2007 auslief, stand fest, dass die primäre Rolle des Stakeholder-Forums die der strategischen Beratung und der Aufrechterhaltung des Informationsflusses zwischen LabforCulture und den verschiedenen Teilen des Kultursektors war (zur Sicherstellung des langfristigen Nutzens des Projekts für den Sektor). In dieser Eigenschaft wird das Stakeholder-Forum weiterhin als Beratergruppe mit einigen festen und einigen variablen Mitgliedern aus der Kultur-Community tätig sein. Letztere werden als Reaktion auf die sich verändernden Bedürfnisse und die konkreten Projekte von LabforCulture berufen.

Die Gruppe des Stakeholder-Forums beinhaltete während der Pilotphase Vertreter aus folgenden Organisationen: Arts Management Network, Boekman Foundation/RECAP, Budapest Observatory, CIRCLE und die Jagiellonian University, Culturelink, Cultural Contact Point Germany, Deutsches InformationsZentrum Kulturförderung (DIZK), EDUCULT, European Forum for the Arts and Heritage (EFAH), European Institute for Comparative Cultural Research (ERICarts), European League of Institutes of the Arts (ELIA), European Music Council (EMC), European Network of Cultural Administration Training Centres (ENCATC), European Network of Information Centres for the Performing Arts (ENICPA), Europa Nostra, EUCLID, European Writers Congress, Fitzcarraldo Foundation, Informal European Theatre Meetings (IETM), International Federation of Arts Councils and Culture Agencies (IFACCA), Interarts Foundation, Les Rencontres, Observatoire des Politiques Culturelles de Grenoble, Olivetti Foundation, The Biennale of Young Artists from Europe and the Mediterranean (BJCEM), Relais Culture Europe, Villa Decius und Visiting Arts.

Interessierte Partner und Unterstützer treten einmal jährlich auf der LabforCulture-Versammlung zusammen. Die 1. Versammlung wurde 2005 von der Europäischen Kulturstiftung, Amsterdam, veranstaltet, 2006 wurde die 2. Versammlung von der Compagnia di San Paolo, Turin, veranstaltet und die 3. Versammlung von der Calouste Gulbenkian Stiftung, Lissabon, 2007.

Hintergrund

LabforCulture ist ein unabhängiges Projekt, das im Jahr 2004 initiiert wurde und bei der Europäischen Kulturstiftung (European Cultural Foundation, ECF) in Amsterdam angesiedelt ist.

Belege zeigten, dass Informationen über kulturelle Zusammenarbeit grenzübergreifend schwer zugänglich waren. Dies wurde besonders im Ruffolo-Bericht über kulturelle Zusammenarbeit in der Europäischen Union betont, der vom Europäischen Parlament im Jahr 2001 in Auftrag gegeben wurde. Von der Europäischen Kommission, europäischen Think Tanks und der ECF durchgeführte Untersuchungen bestätigten, dass eine Online-Plattform erforderlich war, um die Online-Beteiligung und –Diskussion zu fördern. Um diese Lücke zu füllen, wurde in Partnerschaft mit bedeutenden europäischen Kulturnetzwerken und -organisationen LabforCulture.org entwickelt.

Die LabforCulture-Webseite ist auf Basis einer Open-Source-Software entwickelt worden. Alle Inhalte der Webseite sind lizenziert unter der Creative Commons Namensnennung-Keine kommerzielle Nutzung-Keine Bearbeitung 2.5 Lizenz.

Das Gateway to Cultural Cooperation Projekt (G2CC; dt. Das Tor zu kultureller Zusammenarbeit-Projekt) (2004-2006)

Das Gateway to Cultural Cooperation (G2CC)-Projekt, gefördert von der Generaldirektion Bildung und Kultur der Europäischen Union (Dez. 2004-Dez. 2006), stellte die ersten Inhalte und den technischen Rahmen für die Implementierung von LabforCulture bereit. Das G2CC-Projekt lief für zwei Jahre als aktive Partnerschaft zwischen den vier Organisatoren: Der European Cultural Foundation (ECF), dem ERICarts Institute, der Fitzcarraldo Foundation und der On-the-Move Association sowie 14 angeschlossenen Partnern. Lesen Sie mehr darüber in dem Hintergrundpapier „European Cultural Co-operation in the G2CC-LAB-Enviroment (Portal)“ (Europäische kulturelle Zusammenarbeit im G2CC-LAB-Umfeld (Portal).